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Satellitentechnik für Ortung und Navigation von Wasserfahrzeugen
Die GPS-Technologie ermöglicht neben der Navigation auch die
Ortung
von
Wasserfahrzeugen.
Die Nutzung von GPS ist, bis auf die Vermessung von Flächen mit
DGPS, für den Anwender
kostenfrei. Zukünftig wird auch das neue europäische
Galileo-Satellitensystem zur Verfügung
stehen. Unsere Telematiklösungen werden dann beide Systeme nutzen
können.
GPS bedeutet „Global Positioning System“. Entwickelt wurde dieses
Satelliten-Ortungssystem
von der US-Armee. Ein GPS-Empfänger ist in der Lage, seine Position
auf der Erdoberfläche
und die Höhe über dem Meeresspiegel auf wenige Meter genau zu
ermitteln. Dazu umkreisen in
20.183 km Höhe 24 Satelliten pausenlos die Erde auf sechs
Umlaufbahnen. Sie senden ständig
Positions- und Zeitsignale, die sie mit Hilfe einer hochpräzisen
Atomuhr erzeugen. Ein GPS-
Empfänger ortet die Signale von bis zu 12 Satelliten gleichzeitig
und vergleicht die empfangenen
Zeitinformationen mit seiner eigenen eingebauten Uhr. Da die
Satelliten unterschiedlich weit vom
GPS-Empfänger entfernt sind, unterscheiden sich auch ihre
Signallaufzeiten. Auf Basis dieser
Abweichungen der Signallaufzeiten errechnet der GPS-Empfänger den
eigenen Standort.
Galileo ist das europäische Satellitennavigationssystem, das ab dem Jahr
2010 betriebsbereit
sein soll. Insgesamt 30 Satelliten umkreisen dann in einer Höhe von
ca. 24.000 km die Erde.
Galileo dient nur der zivilen Nutzung und nicht, wie
das amerikanische GPS auch einer
militärischen Nutzung. Vorteil für den
Galileo-Nutzer ist dann die technologische Unabhängigkeit
vom älteren amerikanischen GPS. Anders als GPS wird Galileo
zusätzliche Informationen zur
Systemintegrität übertragen, was einen entscheidenden
technologischen Fortschritt bedeutet. |